Donnerstag, 20.06.2024 01:36 Uhr

WEC Imola: Die erste Startreihe gehört Ferrari

Verantwortlicher Autor: Markus Faber Imola (ITA), 20.04.2024, 19:34 Uhr
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Sieger Hyperpole
Sieger Hyperpole  Bild: Markus Faber

Imola (ITA) [ENA] Nach dem heutigen Qualifying für die sechs-Stunden von Imola, scheint Ferrari die Dominanz gepachtet zu haben. Die ersten drei Plätze in der Hypercar-Klasse gehören der italienischen Nobelmarke beim zweiten Lauf der FIA World Endurance Championship (WEC) am Sonntag.

Ferrari war auch im Qualifying zu den sechs-Stunden von Imola nicht zu schlagen: AF Corse sichert sich beim italienischen Heimspiel eine Dreifach-Pole. Antonio Fuoco (ITA) stellt den Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen) auf den ersten Startplatz, gefolgt vom privat eingesetzten AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Shwartzman/Ye) und dem zweiten Werks-Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi). Der italienische Polesetter fuhr seine schnellste Runde in 1:29.466 Minuten und war damit rund vier Zehntelsekunden schneller als der private AF-Corse-Ferrari.

Knapp zwei Minuten vor dem Ende wurde das Qualifying abgebrochen, weil sich Dries Vanthoor im BMW #15 von der Strecke drehte. Der Belgier konnte die Fahrt zwar fortsetzen, beförderte allerdings jede Menge Kies auf den Asphalt, sodass sich die Rennleitung für eine kurzzeitige Unterbrechung entschied. Die Session wurde anschließend noch einmal fortgesetzt, allerdings reichte die Zeit für die meisten Teams nicht mehr für eine richtig schnelle Runde. Am Ende gab es zwar noch einige Verbesserungen, aber keine Änderungen unten den besten zehn Autos.

LMGT3 Pole für Porsche

In der LMGT3-Klasse, wo die Amateurfahrer das Qualifying bestreiten müssen, setzte sich der Manthey-Porsche #92 durch. Das Trio, das sich in Katar bereits den Auftaktsieg holte, knüpft an die guten Leistungen der letzten Wochen an und unterstreicht die Titelambitionen. Alexander Malichin brauchte für seine schnellste Runde 1:42.365 Minuten und war damit knapp sieben Zehntelsekunden schneller als der Heart-of-Racing-Aston-Martin #27, der morgen vom zweiten Startplatz in das Rennen gehen wird. Dahinter folgen die beiden BMW M4 GT3 vom belgischen WRT-Team: Lokalmatador Valentino Rossi darf sich über den dritten Platz für seinen WRT-BMW #46 freuen, gefolgt vom Schwesterauto, dem WRT-BMW #31.

Beim Qatar Airways Qatar 1812km letzten Monat siegte Porsche sowohl im Hypercar als auch im LMGT3. Angesichts der Stärke des diesjährigen Starterfelds wird es jedoch nicht an Konkurrenten mangeln, die den deutschen Hersteller in Imola entthronen wollen. Mit einem ganz anderen Streckenlayout, einem Sechs-Stunden-Rennen im Vergleich zum Saisoneröffnungsrennen von zehn Stunden und einer engen Strecke, die das Überholen erschwert, sind die Voraussetzungen für ein spannendes Rennen geschaffen!

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