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TV Duell Björn Höcke und Mario Voigt Nachlese 16.04.2024

Verantwortlicher Autor: Uwe Hildebrandt Thüringen, 22.04.2024, 17:39 Uhr
Kommentar: +++ Politik +++ Bericht 5226x gelesen
Dieser Mann soll es in Thüringen richten ab September 2024
Dieser Mann soll es in Thüringen richten ab September 2024  Bild: Uwe Hildebrandt

Thüringen [ENA] Nein, dieser Bericht ist nicht zu spät. Mit Absicht habe ich abgewartet, was wie geschehen Tage danach noch in sozialen Medien, öffentlich rechtlichen Medien und sonstwo darüber berichtet wurde. Wer hat gewonnen, wer war der Beste, wer hat gelogen und wer nicht ?

Das typische Gerede nach einer Duell – Sendung. Dabei hat keiner gewonnen, gewonnen hat der, der am 1. September 2024 ab 18.01 Uhr die Nase vorne hat, wobei das Ergebnis, das wissen wir doch heute schon, nichts über die Vergabe des Ministerpräsidentenposten aussagen wird. Denn es gibt quasi ja nur 2 Möglichkeiten: Entweder gewinnt Herr Höcke, dann werden sich viele der anderen Parteien zusammenschließen um Voigt durchzuboxen, oder Herr Voigt gewinnt, dann ist er Ministerpräsident von Thüringen. Das ist doch die große Wahl, die die Bürger haben. Dazu wird es bis zum Wahltermin noch viele schmierige diskriminierende herabwürdigende Nachrichten über Herrn Höcke geben, die solange ausgeschlachtet und dem Bürger präsentiert werden.

Bis die Stimmung kippt. Für diese linken Touren sind sich doch viele heutige Parteien, Experten, Moderatoren, TV Sender und Nachrichtenmedien nicht mehr zu schade, von den vielen Privatpostings bei TakTok, Zwitter Y und Monogramm möchte ich gar nicht reden, da gibt es täglich viel dummes Zeug. Wie sehr die Demokratie auch der SPD am Herzen liegt, zeigt doch schon die Tatsache, das die SPD Thüringen eine Kampagne gegen das Duell im Vorfeld gestartet hatte und den Bürgern nahegelegt hatte, das Duell auf Welt TV nicht anzusehen, sondern (Spruch 1): Guck lieber Wolf of Wallstreet statt Wolf im Schafspelz) oder (Spruch 2): Bock auf Lügen und Narzissten ? Guck lieber GNTM.

Insbesondere mit dem zweiten Hinweis zeigt das die offensichtliche geistige Kompetenz einiger Thüringer SPD Funktionäre, so eine Sendung zu empfehlen. Aber wenn sonst so nix geht, eines können die SPDler in Thüringen: Bei den Wahlumfragen stetig schlechtere Umfragen einfangen. Bestes Ergebnis war mal bei einer Umfrage 41 %, inzwischen liegen sie bei 6 %, einzig und allein der Schmutzkampagne gegen die blaue Partei ist es zu verdanken, das sie wieder auf 9 % geklettert sind. Zu der Schmutzkampagne gehören dann auch unhaltbare Behauptungen, was sich alles ändern würde, wenn das Land einen Ministerpräsidenten wie Björn Höcke bekäme. Das ganze erinnert mich an meine frühe Berufszeit.

Wo ein Unternehmen, bekannt als Gegner von Gewerkschaften, den Mitarbeitern unter anderem mitgeteilt hat, als ich einen Betriebsrat gründen wollte, wenn dieser käme, wäre es aus mit dem kostenlosen Kaffee in den Pausenzeiten, weil das würde der Betriebsrat verbieten. Und auch da gab es Mitarbeiter, die haben das geglaubt. Genau auf so einer Angst- und Schwarzmalereiwelle reiten die großen Parteien derzeit herum wider besserem Wissen, rein aus der Angst heraus, es könnte sich was ändern, an dem sie nicht beteiligt wären.

Aber nähern wir uns jetzt dem TV Duell von Björn Höcke und Mario Voigt auf Welt TV. Ich möchte hier nicht den Inhalt der Sendung, sprich alles, was die beiden gesagt haben, wiedergeben, das können sie im Internet haufenweise selber nachlesen. Ich werde auf einige Kernsätze beider Seiten eingehen, die ich bemerkenswert fand. Und gleich vorweg: Keiner der beiden Kandidaten hat sich natürlich weiter als nötig aus dem Fenster gelehnt, will damit sagen: Natürlich kommt es hier und da mal zu einer Aussage, die man als grenzwertig und nicht durchführbar halten muß, und zwar auf beiden Seiten. Und natürlich wurden diese Aussagen hauptsächlich bei Herrn Höcke gesucht und präsentiert, weil das ja so „ inn „ ist in dieser Zeit.

Aber schauen wir mal kurz auf die Forderungen der CDU, der ja Herr Voigt angehört. Und wir wissen doch: Die CDU will das Bürgergeld wieder abschaffen und eine Grundsicherung einführen mit allerlei Kürzungen und Drangsalierungen; DAS war beispielsweise gar kein Thema, betrifft aber Herrn Voigt sehr wohl, denn diese Regelung wäre dann ja bundesweit. Es geht los. Beide Parteispitzenkandidaten für den Posten des Ministerpräsidenten in Thüringen stehen deshalb im Duell gegenüber, weil die derzeit die höchsten Prozente haben. Beide wollen Bodo Ramelow Die Linke abwählen, der mit einer Minderheitenregierung regiert und nur mit Hilfe der blauen Partei überhaupt den Posten bekam.

Dann die Vorstellung der beiden Kontrahenten: Der Spitzenkandidat der blauen Partei Björn Höcke, den der Verfassungsschutz als rechtsextrem einstuft und sein Landesverband als erwiesen rechtsextremistisch, so der Moderator. Der Gegenkandidat Voigt will Herrn Höcke ins Rampenlicht ziehen und inhaltlich stellen (komisch, das kenn ich doch irgendwoher). Uupps, da hat aber die Moderatorin bei der Vorstellung was vergessen, auch Herr Voigt hat Schattenseiten, da sie die bewußt nicht genannt hat, werde ich das hier tun. 2009 nämlich geriet Herr Voigt als damaliger JU Landesvorsitzender in die Kritik und in die Mühlen der Justiz, als er mit einer unterstellenden Kampagne gegen Ramelow Stimmung machte und ihm das gerichtlich untersagt wurde.

CFACT ist eine organisierte Klimaleugnerszene, die sowohl die menschengemachte globale Erwärmung und die Folgen davon öffentlich leugnet; in ihrer Lobbyarbeit werden sie unter anderem von der Erdölindustrie finanziell unterstützt (Quelle der Informationen Wikipedia): Das nur mal zur Gleichstellung beider Kandidaten. So, jetzt kann´s dann wirklich losgehen. Angeblich wurde das Duell nach einem verbalen Schlagabtauschen zwischen den beiden Kandidaten vereinbart, nachdem Herr Höcke folgenden Satz gesagt habe: „ Diese EU muß sterben, damit das wahre Europa leben kann „.

Herr Höcke sieht im jetzigen Europa, in der EU eine Zusammenkunft der Lobbyisten, Bürokraten und Großkonzerne. Er möchte lieber einen neuen Bund europäischer Staaten mit robustem Grenzschutz, freiem Markt, Identitätsschutz und militärischer Autonomie. Herr Voigt will das Beste für Deutschland und glaubt daran, das das die EU in der jetzigen Form ist. Dabei nennt er die Kernpunkte: Wohlstand (ach nee, wo denn), Frieden (das macht die NATO, nicht die EU), Freiheit (aber nicht bei der Meinung) und Sicherheit (jetzt müßte er angesichts der neuesten Kriminalstatistiken aber wirklich lachen). Über 70 Jahre habe man Stabilität (Soso, seit die DM weg ist sind die Kosten kontinuierlich gestiegen und die Stärke des Euros abgenommen).

Herr Höcke unterstreicht eine Forderung nach den üblichen Einwürfen von Voigt durch die Stimme vieler Unternehmer, die das genau so sehen, Stichwort CO2 Besteuerung, Energiepreisexplosion, Bürokratieexplosion mit Vorschriftenkatalogen und anderes mehr immer schlimmer werden. Herr Voigt entgegnet neben anderen Punkten, Herr Höcke wolle leere Supermarktregale in den Geschäften. Äh, wie jetzt ? Gute Retoure von Herrn Höcke, das habe man ja zu Coronazeiten zur Genüge kennenlernen dürfen. Weiter redet Voigt von Währungswechselrisiken, von Absatzeingrenzungen, von Wirtschaftsabstieg, was Herr Höcke wolle. Davon hat er gar nichts gesagt, er will lediglich eine andere Aufgaben- und vor allen Dingen richtigerweise eine andere Machtverteilung.

Und nicht das, was heute passiert: Alle Macht der EU, Länderregierungen können sich gleich abschaffen, v.d.Leyen, Lagarde und Gleichgesinnte bestimmen doch wo es langgeht. Was fällt mir in der Diskussion auf: Herr Voigt verfolgt eine in meinen Augen schlechte Diskussionsart. Anstatt zu sagen, was er und seine Partei alles erhalten, verbessern und einführen will, reitet er bei jeder zweiten Aussage darauf herum, was Herr Höcke einführen möchte, wie schlecht das sei und nennt irgendwelche Studien, die belegen würden, wenn dies und jenes passieren würde , dann passiere das. Das sind so Horrorzukunftszenarien der schlechtesten Art, die häufig mit der Wirklichkeit gar nichts zu tun haben.

3 Beispiele dazu: Was wurde damals prognostiziert, übrigens alles in Studien, wenn der Mindestlohn eingeführt würde, koste das Millionen Arbeitsplätze. Ach, wo ist denn das geblieben ? Noch älter: Der saure Regen und das Ozonloch, die Menschen und Wälder sterben – und heute redet keiner mehr davon. Und bestes Beispiel die Coronastudien, wo Herr Lauterbach Weltmeister war, diese zu zitieren. Das da viel großer Quatsch und Lügen dabei waren, wissen wir ja heute. Das diskreditiert Herrn Voigt deutlich, er sollte lieber einfach von sich und seiner Partei reden, als zu definieren, was andere wollen. Das ist schlechter Stil aber typisch bei Talks mit der blauen Partei. Leider. Dann schon der nächste Fauxpas:

Er will deutlich machen, was die blaue Partei an Schaden für Deutschland anrichtet. Wieso anrichtet ? Tut sie doch gar nicht, die war noch nirgends an der Regierung, hat noch keine Gesetze verabschiedet. Wohl aber die CDU mit teilweise nachweislich schlechten Ergebnissen für Deutschland. Und legt noch einen drauf: Er, Herr Voigt, habe in den letzten Wochen einen Stimmungswandel gespürt, die blaue Partei habe 7 % verloren, seine Partei 2 % zugelegt. Ist doch schön Herr Voigt, dann mußte das nicht nochmal sagen. Oder er hat das nötig ? Ja, hat er. Herr Höcke will die Bürger und Unternehmen entlasten durch Senkung der Energiepreise, CO2 Abgabe und Wegfall des Soli.

Das würde lt. der Moderatorin dem Staat rund 50 Milliarden Euro kosten. Woher soll das Geld kommen ? Bevor ich darauf eingehe, woher kommen denn die 50 Milliarden und 120 Milliarden Euro für die Ukraine dieses Jahr so plötzlich her ? Von Herrn Lindner, der sich das Geld aus der Zukunft holt. Nun Herr Höcke. Bei unsinnigen Entwicklungshilfen will er sparen, wie Genderprojekte in Afrika, Wärmedämmung in Ulan Bator oder Radwege in Peru. Dazu kommt die illegale Einwanderung, die jährlich derzeit rund 50 Milliarden Euro kostet und jedes Jahr weiter ansteigt. Herr Voigt will für die Senkungen das Bürgergeld einschränken, insbesondere für Migranten (oh, ein seltener Lichtblick seiner Ausführungen).

Und er will den Bürgern mehr Geld im Geldbeutel lassen, also Steuern senken. Seine Milchmannrechnung: Man nimmt weniger Steuern ein, die Bürger konsumieren dann mehr und das spült Geld in die Kassen. Also linke Tasche rechte Tasche. Wie albern sich in teilen der Diskussion Herr Voigt dann aufführt nach meiner Ansicht sind so Beispiele wie: Als Herr Höcke von der Lieferkettenrichtline spricht, kennt das Herr Voigt nicht, er weiß natürlich das es um das Lieferkettengesetz geht. Als Höcke korrigiert, redet er von anderer Baustelle. Als Herr Höcke ausführt, das ein Eisenacher Fleischereibetrieb Mettbrötchen in einen Betrieb liefern will.

Und an dem Beispiel das Gesetz und die Problematik, welches ja die CDU mitbeschlossen hat, erklären will, unterbricht wieder Herr Voigt und redet davon, das würde in Thüringen Gehacktes heissen. Das sind natürlich ziemlich dumme und plumpe Versuche, die mit einer sinnvollen Diskussion wenig zu tun haben. Dafür sollte ich Voigt schämen, tut er natürlich nicht, das ist seine Strategie. Dann kommt die Moderatorin zu dem Thema Migration, das wohl jeden in Deutschland bewegen würde. Falsch, das kotzt uns Bürger inzwischen an, wie die Bundesregierung lässig, gleichgültig und sinnlos mit diesem Thema umgeht, und die EU dazu. Treffen ohne Ende, Gerede ohne Ende und keine greifbaren Ergebnisse, das sind die Kennzeichen der letzten 5 Treffen.

Die Moderatorin fragt nach schnellen Lösungen zum kontrollierten Zuzug und Bekämpfung illegaler Migranten. Herr Voigt will 0 % illegale Migration in Deutschland. Ein reines Scheingerede, weil das keiner schaffen kann. Er aber will das mit konsequentem Abschieben / Rückführen, Stärkung Polizei / Beamte und Aussengrenzenschutz schaffen. Er will seine Partei in Thüringen profilieren und nennt das Beispiel, das eine Thüringische Ministerin als Erste die Bezahlkarte eingeführt habe, weil man wolle das Geld im Land behalten. Tja, Herr Voigt, wann hat die denn die Karte eingeführt ? Was er nicht sagt: Die wurde erst am 1. März 2024 in nur 7 Landkreisen eingeführt, also wohl ein Wahlgeschenk oder was ?

Dann wieder seine alten Strukturen: Die blaue Partei habe ja in Sonneberg einen Landrat. Der würde quasi ja nix auf die Reihe bekommen, Höcke würde ja nur die Backen aufblasen und kein Thema lösen. Was er auch hier verschweigt: Das die anderen Parteien ihm Steine in den Weg legen, blockieren und verhindern. Super das Herr Höcke darauf Herrn Voigt klarmacht, wer denn für die ganze Misere verantwortlich war und ist: Frau Merkel aus der CDU. Hat er wohl vergessen. Dank ihr hat nun ganz Europa auf Dauer das Problem, hat er wohl vergessen. Er weist auf die immensen Kosten von über 1 Billion Euro bisher hin und mit Recht auch auf die Kriminalstatistik.

Herr Höcke verweist auf den anstehenden Sozialstaatsbankrott und fordert sofortigen Stopp der üppigen Zahlungen quasi an jedermann, der hierher kommt. Und dieses Signal müsse in die Welt gesendet werden. Leider werde es Jahre dauern, den Schaden zu begrenzen. Damit hat er Recht. Weiter führt Herr Höcke auf die Frage nach dem Bedarf von Fachkräften aus dem Ausland aus, das zum einen nach rund 10 Millionen Migranten seit 2015 es verwunderlich sei, überhaupt noch von Mangel zu sprechen, und sieht darin ein Totalversagen von CDU - Politik, zum anderen brauche man vor allen Dingen die Nachqualifikation von jungen Leuten in Deutschland. Zwischen 20 – 34 Jahren wären rund 3 Millionen ohne Berufsabschluß.

Die müssten erst einmal zu Fachkräften gemacht werden. Wieder ein Punkt für Höcke. Herr Voigt redet lieber davon, das in Thüringen bereits jeder 4. Arzt einen ausländischen Pass hat. Also wenn Herr Voigt das besonders gut findet findet er es sicherlich auch toll wenn er im Krankenhaus nach einer OP nachts den Alarmknopf drückt wegen Schmerzen aber dem Arzt nicht erklären kann, was er braucht, wer der nur gebrochen Deutsch spricht und versteht. Und dann vergißt sich Voigt endgültig, da sieht man seine Gesinnung. Er redet davon, das sich in Thüringen kein Unternehmen ansiedelt und keine Fachkräfte kommen, wenn der Reichskanzler Höcke zur Eröffnung kommt.

Okay, mit dieser Aussage hat sich Voigt disqualifiziert und zeigt sein wahres Gesicht. Das hat mit würdevoller anständiger Diskussion nix mehr zu tun da zeigt er sich, im übrigen während der gesamten Sendung, immer mal wieder sein wahres Gesicht. Herr Höcke möchte lieber studierte deutsche Mediziner einsetzen, von denen wir ja viele haben, im übrigen kontinuierlich jedes Jahr eine steigende Zahl. Doch wo bleiben die ? Die gehen mit besserer Bezahlung und weniger Abgaben lieber ins Ausland. Recht hat Herr Höcke damit. Wir haben in dem Bereich gar keinen Fachkräftemangel nur wir lassen unsere ausgebildeten Mediziner ziehen und holen Kräfte aus dem Ausland, die diverse Defizite haben. Und das findet Voigt toll.

Nächstes Thema Remigration. Beide sollen es erklären. Voigt kann mit dem Begriff zwar nix anfangen, aber weiß ganz genau Bescheid was Herr Höcke damit meint, will und schimpft nur herum. Wenn der in Thüringen gewählt würde, wäre das ein handfester Grund das Land zu verlassen. Voigt läßt nicht locker. Ihm passen die Ausführungen von Höcke nicht, er betitelt ihn als Person ohne Mumm, er selber wertschätze jeden Mensch, dann hält er das Grundgesetz hoch und redet davon, daß Herr Höcke alle Menschen, die anders sind, ihm nicht in den Kram passen, die wolle er alle raushaben. Und irgendwann seien es die Brillenträger. Dummschwätzerei läßt grüßen. Dann haut er den Spruch raus, das dieser völkische Müll sein Heimatland nicht regieren dürfe.

Aber auch die Moderatoren greifen den Begriff auf, um Höcke in die Enge zu treiben und ihm Aussagen unterzuschieben. Beispielweise zitieren Sie aus einem Buch angebliche negative Passagen, das über 6 Jahre her ist und verknüpfen es einfach mit aktuellen Geschehnissen. Ein typisches Ansinnen, um Personen verächtlich zu machen. Dann kommen Sie auf die nunmehr 7 Jahre alte Aussage „ Denkmal der Schande „, von der sich Herr Höcke schon zigmal distanziert und entschuldigt hat. Auch eine angeblich verbotene Aussage „ Alles für D. „ hätte er verwendet, das wäre früher eine SA Aussage gewesen, und er müsse als Geschichtslehrer wissen, das das verboten sei. Also ich höre das zum ersten Mal.

Aber Voigt freut es offensichtlich mehr, das Höcke deswegen nun vor Gericht steht. Aber solche Methoden waren bei Aiwanger so, da wurden aus seiner Kindheit Aussagen herangezogen. Aber bei Trittin, der als junger Aktiver Polizisten bei Demos gegen AKWs mit Steinen beschmissen und angegriffen hat, davon will keiner was wissen, noch schlimmer, der wird später auch noch Minister in Deutschland. Das sind die Maße die hier herangezogen werden. Und Voigt ? Der redet von der deutschen Sprache, die durch Luther auf der Wartburg durch die Übersetzung der Bibel entstanden ist, das sei ein Teil unserer geschichtlichen Identität. Dumm nur, das er ganz vergessen hat, das die deutsche Sprache gerade den Bach runtergeht.

Jede Woche ein anderes Wort, das plötzlich rassistisch und diskriminierend ist, das Zigeunerschnitzel, der N-Kuss, die Mohren – Apotheke und anderes mehr, dazu der Genderquatsch. Aber nein, er ist stolz auf die deutsche Sprache. Ach, woran merkt man das ? Als letztes möchte ich auf eine Aussage der Moderatorin eingehen, die sehr zu denken gibt und mir ihre offensichtliche Einfältigkeit zeigt. Es geht um die Beendigung des Ukrainekrieges, den Herr Höcke dringend anmahnt, anstatt weiter Waffen zu liefern. Ihre Aussage dazu: Nehmen wir an, Selenski setzt sich mit Putin an einen Tisch. Nach all dem was passiert ist, nach all dem was die Russen dem ukrainischen Volk angetan haben, wo soll das Vertrauen von ukrainischer Seite herkommen.

Zu glauben, das Putin selbst wenn er das Friedensdokument unterschreibt, sich daran hält ? Diese Aussage ist eine Bankrotterklärung an jede Friedensverhandlung, die bei jedem Krieg kommt, früher oder später. Denn bei jedem Krieg haben alle Beteiligten Greultaten an der Bevölkerung und Soldaten begangen, aber irgendwann müssen sich die Gegner wieder zusammenraffen. Wenn sie als Moderatorin so ein Beispiel bringt, hat sie wohl vergessen, das sich dann die UDSSR niemals mit Deutschland hätte an einen Tisch setzen können, denn sie sollte wohl wissen, wer in Russland die Greultaten begangen hat.

Manchmal frage ich mich, wo Moderatoren ihre Intelligenz abgegeben haben. (Quelle aller Angaben ausser anders angegeben und eigene Meinungspassagen Welt.de TV Sendung " Das Duell Höcke vs. Voigt " vom 12.04.2024)

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