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DFB-Elf: Auswärtssieg gegen Vize-Weltmeister Frankreich

Verantwortlicher Autor: Markus Faber Lyon (FRA), 24.03.2024, 01:19 Uhr
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Lyon (FRA) [ENA] Die DFB-Nationalmannschaft hat im EM-Jahr im ersten Länderspiel gleich ein Ausrufezeichen gesetzt. In Lyon bezwang die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann Gastgeber Frankreich vor 56.000 Zuschauern im ausverkauften Groupama Stadium 2:0 (1:0). Florian Wirtz (1.) und Kai Havertz (49.) trafen jeweils in der Anfangsphase der beiden Halbzeiten. Überzeugender Einstieg für Rückkehrer Toni Kroos-

Nagelsmann setzte im Tor auf Marc-André ter Stegen und brachte Debütant Maximilian Mittelstädt auf der linken sowie Joshua Kimmich auf der rechten Außenbahn neben der Innenverteidigung mit Antonio Rüdiger und Jonathan Tah. Rückkehrer Toni Kroos und Robert Andrich bei seinem ersten Einsatz in der Startelf, bildeten das defensive sowie Jamal Musiala, Kapitän Ilkay Gündogan und Florian Wirtz das offensive Mittelfeld vor der einzigen Spitze Kai Havertz. Und die DFB-Auswahl erwischte einen Traumstart: Nach dem Anstoß fand Kroos Wirtz, der aus 18 Metern mit einem leicht abgefälschten Schuss Brice Samba im französischen Tor überwand.

Es war das erste Länderspieltor des Leverkuseners in seinem 15. Einsatz und zugleich das schnellste Tor in der Geschichte der deutschen Nationalmannschaft. Und es ging weiter in Richtung Samba: Wirtz marschierte über die linke Seite und fand Musiala in der Mitte, dessen Abschluss aber zu wenig Wucht hatte (4.). Die "Equipe Tricolore" musste sich erst einmal sammeln, fand aber zunächst keine Mittel, während die deutsche Elf nach dem frühen Tor sichtlich Selbstbewusstsein getankt hatte. Erst in der 20. Minute verzeichneten die Franzosen ihren ersten Abschluss, Marcus Thuram zielte aber deutlich zu hoch.

Frnazösische Fans
I. Gündogan
Mbappe

Das Spielgeschehen verlagerte sich nun immer in die deutsche Hälfte und in der 25. Minute musste auch ter Stegen erstmals eingreifen, erahnte den Lupfer des enteilten Kylian Mbappé aber glänzend (25.). In der 31. Minute sendete auch die deutsche Offensive wieder ein Lebenszeichen: Kimmich schickte Musiala, der aber im Strafraum geblockt wurde. Dann wurde es wieder auf der anderen Seite gefährlich, doch auch Ousmane Dembelé fand aus spitzem Winkel seinen Meister in ter Stegen (35.). Auch in der zweiten Hälfte erwischte die deutsche Nationalmannschaft den besseren Start, diesmal setzte Havertz den Ball aber am langen Eck vorbei (47.). Wenig später schlug es aber doch zum zweiten Mal hinter Samba ein.

Wirtz fand per Steilpass Musiala, der Samba umspielte und Havertz in der Mitte mustergültig bediente. Frankreich reagierte mit Wut im Bauch: Dembelé entwischte Mittelstädt, schlenzte den Ball aber hauchzart am Pfosten vorbei (54.). Doch die deutsche Elf blieb auch offensiv hellwach: Musiala marschierte nach Steilpass allein auf das französische Tor zu, wurde aber im letzten Moment noch am kontrollierten Abschluss gehindert (57.). Die Franzosen taten sich weiter schwer, Lücken zu finden, Deutschland konterte. So wie in der 70. Minute, als Wirtz Musiala fand, der Kimmich einsetzte. Dessen Flanke brachte Havertz nicht mit genügend Druck aufs Tor (71.).

In der 72. Minute wechselte Nagelsmann erstmals, brachte Thomas Müller für Gündogan und Chris Führich für Wirtz. Und wieder wurde es vor dem französischen Tor gefährlich: Mittelstädt zwang Samba aus spitzem Winkel zu einer Glanztat (79.). Kurz darauf kam Deniz Undav zu seinem Länderspieldebüt, er ersetzte in der 80. Minute Havertz. Zeitgleich kam Niclas Füllkrug für Musiala. Und beide führten sich gleich gut ein: Zunächst prüfte Müller Samba, dann gleich im Anschluss Undav (81.). Bei der folgenden Ecke köpfte Füllkrug knapp über das Tor (82.). In der 88. Minute hatte die deutsche Mannschaft Glück, als Rüdiger einen Klärungsversuch von Mittelstädt auf der Linie an die Latte lenkte.

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