Donnerstag, 20.06.2024 02:04 Uhr

Weltfondstag 2024

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 05.05.2024, 08:26 Uhr
Kommentar: +++ Wirtschaft und Finanzen +++ Bericht 5200x gelesen

Wien [ENA] Zwar ist für die meisten Menschen der Weltfondstag nicht von allzu großer Bedeutung, denn wer hat schon so viel Geld um sich Gedanken über das Investieren von überschüssigen Kapital zu machen, aber es gibt auch durchaus viele "Glückliche" über die Fortuna das Füllhorn des Geldsegens ausgeschüttet hat und die sich nun den Kopf darüber zerbrechen müssen, was sie mit dem Segen alles machen sollen.

Da kommt eben der Weltfondstag ins Spiel, der von der Branche immer am Geburtstag des Holländers Abraham van Ketwich am 19. April gedacht wird. Er war es nämlich, der 1774 in den Niederlanden weltweit den ersten Fonds aufgelegt hat. Was klein begonnen hat, ist mittlerweile ziemlich groß geworden, denn allein 2017 wurden weltweit über 40 000 Aktienfonds angeboten. Angeblich ist das Hauptmotiv für Investoren in Fonds und nicht in Aktien anzulegen die Risikostreuung. Das Risiko ist natürlich immer ein Problem wenn es um viel Geld geht. Im Vergleich zu anderen Ländern regelt das Investmentfondsgesetz in Österreich durchaus akribisch die Details des Fondsgeschäfts, einschließlich die steuerliche Behandlung der Gewinne.

Auch die Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften und Fondsverbände haben bei einer Pressekonferenz in Wien anlässlich des Weltfondstages 2024 über die steigende Nachfrage nach Investmentfonds informiert. Immerhin gab es 1,2 Mrd. Euro Nettomittelzuflüsse im Q1/2024 in Österreich und die internationale Fondsbranche verzeichnet einen leichten Zuwachs auf 6 Bil. Euro im Dezember 2023. Trotz der hohen Inflation und eines hohen Zinsniveaus, dem Krieg in der Ukraine und Nahen Osten und anderer Anlegeformen, entwickelt sich die österreichische Investmentfondsbranche weiter positiv, betonte Heinz Bednar, Präsident der VÖIG, fordert aber erneut ein steuerbefreites Vorsorgedepot für die private Vorsorge.

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